Knappe 74:78 Niederlage bei den Topstar Kangaroos

Wie bereits im Vorbericht erwähnt, fehlten neben den verletzten Spielern auch weitere Akteure aufgrund privater Verpflichtungen. Somit standen Coach Mario Matic nur sechs Stammkräfte für die Auswärtspartie bei den Schwaben zur Verfügung. Das allerletzte Aufgebot wurde kurzfristig durch Quendrim Hajdaraj ergänzt. Der 27-jährige Slowene spielt seit wenigen Wochen für die zweite Mannschaft der Tropics und darf somit fünf Spiele nach oben aushelfen.

Das Rumpfaufgebot der Tropics kämpfte 40 Minuten lang aufopferungsvoll und keinem der Spieler ist auch nur der geringste Vorwurf für die Niederlage zu machen. Alle Oberhachinger zeigten eine sehr engagierte Leistung und bis auf eine Schwächephase im zweiten Viertel konnte Matic auch mit der Verteidigung zufrieden sein.

In der Offensive spielten die Gelbhemden zwar gute Wurfmöglichkeiten heraus, doch der Ball wollte einfach nicht durch den Ring fallen. Wenn sich Spieler defensiv bis zur Erschöpfung anstrengen und ohne Wechselmöglichkeiten fast komplett durchspielen müssen, fehlt beim Abschluss die letzte Konzentration. Mit einer Gesamtwurfqoute von 30 Prozent gewinnt man selten eine Partie. Obwohl die Kräfte im Verlauf der Partie immer mehr schwanden, bewiesen die Tropics großen Charakter und gaben keinen Ball verloren.  Das Reboundduell wurde klar gewonnen und man erarbeitete sich immer wieder zweite Wurfversuche. Auch wenn der Korb der Leitershofener wie vernagelt schien, eroberten sich die Gelben im Verlauf des Spiels mehrfach die Führung und hätten sich den Erfolg mindestens genauso verdient wie die Schwaben.

In einem bis zum Schluss hochspannenden Spiel sollten es am Ende Kleinigkeiten sein, die den Gastgebern den dritten Sieg in Folge bescherten. Für die Kangaroos ein immens wichtiger Erfolg im Abstiegskampf. Für die Tropics gilt der Fokus nun bereits auf die kommende Partie gegen Herzogenaurach.

Mario Matic: “Großes Kompliment an meine Mannschaft. Gerade weil wir so ersatzgeschwächt angetreten sind , haben wir noch mehr zusammengehalten und 40 Minuten alles dafür gegeben um dieses Spiel zu gewinnen. Wir haben die Partie aufgrund unserer schwachen Wurfqoute verloren und hier würde ich niemals einem Spieler einen Vorwurf machen. In Sachen Kampf und Einstellung bin ich sehr stolz auf die Jungs. Mund abwischen und nächste Woche gehts weiter.”

Punkteverteilung: Knox 31, Hübner 16, Kögler 15, Walter 6, Kitatu 4, Hajdaraj 2, Börstler


Auswärtsspiele
Heimspiele
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