Nichts war es mit dem erhofften fünften Sieg in Serie!

Gegen Tabellenführer Coburg mussten die Tropics am vergangenen Sonntag eine deftige 68:100-Niederlage einstecken. Einziger Trost ist, dass man trotzdem auf dem siebten Tabellenplatz überwintert. Doch vielmehr Gutes ist der Niederlage wirklich nicht abzugewinnen.

Den besseren Start in die Partie erwischten eindeutig die Coburger: Blitzschnell waren sie auf 12:2 davongezogen. Erst dann kamen die Oberhachinger ebenfalls ins Spiel. Vor allem dank eines stark aufgelegten Janosch Kögler war das Spiel nach dem ersten Viertel beim Stand von 17:23 wieder offen.

Auch im zweiten Viertel konnten die Gelbhemden den ca. 300 Zuschauern am Kyberg durchaus guten Basketball zeigen. Doch auf Seiten der Gäste aus Oberfranken war insbesondere Importspieler Burris kaum zu stoppen und so wuchs der Rückstand bis zur Pause auf 35:47 an.

Für die zweite Hälfte hatten sich die Tropics viel vorgenommen und hofften auf einen Lauf, doch Coburg legte los wie die Feuerwehr und ließ kaum tropische Punkte zu. Dies hatte zur Folge, dass der Rückstand größer und größer wurde. So sehr sich Knox und Co. auch bemühten, es lief nichts mehr.  46:75 stand es nach dem dritten Viertel.

Die Enttäuschung und der Frust über die eigene Unterlegenheit entluden sich leider in mehreren Undiszipliniertheiten, was von den Unparteiischen konsequenterweise mit Technischen Fouls geahndet wurde. Frieder Diestelhorst musste das Feld verlassen und da auch die Bank zwei Technische Fouls kassierte, musste sogar Coach Matic seinen Posten räumen. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt freilich schon längst entschieden. Assistenztrainer Robert Maras ermahnte seine Mannen, für die verbleibenden Spielminuten cool zu bleiben, sodass sich immerhin die Gemüter wieder etwas beruhigten. Somit wurde eine noch höhere Niederlage verhindert, obwohl das 68:100 natürlich schon deutlich genug war.

Als Fazit bleibt zu sagen, dass die Niederlage auch in der Höhe akzeptiert werden muss. Besonders schmerzlich ist, dass man die eigenen Emotionen nicht im Griff hatte und aufgrund der dadurch verhängten Vielzahl an Technischen Fouls voraussichtlich Strafzahlungen und Sperren auf Verein und Spieler zukommen. Über die Weihnachtspause bleibt jetzt Zeit, die Niederlage zu verarbeiten und sich neu zu sammeln. Immerhin kann man die Hinrunde im gesicherten Mittelfeld abschließen, sodass das Abstiegsgespenst, welches zu Beginn der Saison sein Unwesen trieb, wohl endgültig verscheucht werden konnte.


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